Kleidercontainer – Erlaubt oder Verboten?

20150223_110922Sie sind an den komischsten Stellen zu sehen. Kleidercontainer! Von den unterschiedlichsten Organistationen und Anbietern. Schön für die jenigen die einfach nur ihre Sachen loswerden möchten, aber tun Sie damit auch Gutes oder füllen Sie von irgendwelchen Firmen das Portmonaise, weil die Kleidungsstücke teuer verkauft werden. Wir haben ein wenig recherchiert und einiges herausgefunden:

 

– die Container von anerkannten Organisationen, wo die Kleidung bei spendensiegelBedürftigen ankommt oder für einen gemeinnützigen Zweck verkauft wird erkennen Sie an 2 Dingen.

  1. Das grüne Zeichen des Verbandes «FairWertung»
  2. Das orangene Zeichen vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel

Nur mit diesen beiden Aufklebern auf dem Container können Sie sicher sein das ihre Spende auch gutes tut. Die Container dieser Organisationen stehen im öffentlichen Straßenraum, und sind alle vom Ordnungsamt bewilligt worden. Weitere Informationen können Sie auf den Webseiten der beiden Organisationen abrufen.

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Ich will doch nur spielen – Ein Artikel zum Nachdenken

ZEITmagazin 5. September 2009  von Tanja Stelzer

Eltern fördern ihre Kinder heute wie nie zuvor – und helfen oft mit Therapien und Medikamenten nach. Aber welchen Preis bezahlen die Kinder für den Erfolg?

Vera Klischan, Schulleiterin der Hamburger Gorch-Fock-Grundschule, sitzt in ihrem Büro und wartet darauf, dass der Reisebus auf den Parkplatz vor ihrem Fenster rollt. Die 3b kommt von einer Klassenfahrt zurück. Sie machen jetzt übrigens Reisen völlig ohne Programm. Eine Woche ausspannen. Nichts tun: im wohlhabenden Blankenese , wo die Grundschule liegt, ist das der wahre Luxus – für die Eltern mit ihren wichtigen Jobs wie für die Kinder, die nicht weniger beschäftigt sind.

Das ganze Land redet von Förderung, davon, wie Kinder mithalten können im internationalen Vergleich – und diese Schule lernt das Runterkommen? Das Loslassen? Das hat damit zu tun, dass es den Kindern, die hier zur Schule gehen, nicht so blendend geht, wie man denken könnte. Obwohl zu Weihnachten und zu den Geburtstagen keine nennenswerten Wünsche ausgelassen werden, obwohl die Kinder gebildete Eltern haben, hoch- und höchstqualifiziert im Beruf, fürsorglich im Privaten. Diesen Kindern wird Aufmerksamkeit geschenkt, manche würden sagen: Sie werden so sehr geliebt wie keine Generation vor ihnen.

Obwohl man also bessere Startchancen kaum haben könnte im Leben, ist es hier nicht anders als überall sonst im Land, quer durch die Schichten: Kinderärzte verschreiben schätzungsweise einem Drittel der Schüler Stunden beim Ergotherapeuten, beim Logopäden, beim Lerntherapeuten. Man fragt sich, wann die Kinder Zeit haben, in ihren liebevoll eingerichteten Zimmern zu spielen: Sie gehen zum Hockey, zum Tennis, zum Segeln, zur Musikstunde, manchmal haben sie an einem Nachmittag zwei bis drei Programmpunkte zu absolvieren. Und dann eben noch die Therapie.

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Bericht vom Runden Tisch März 2015

20150305_081735Ein spanndendes Thema erwartete die zahlreichen Teilnehmer des Runden Tisches Lankwitz-Südende die noch nicht die Grippe abbekommen haben oder schon erfolgreich gemeistert hatten. „Schenkökonomie“ oder auch „Die Kultur des Schenkens“ stand auf der Tagesordnung.  Zu Gast war Hr. N. der das Thema bei dem ersten Marktplatz der Ideen 2013 eingebracht hatte, und dann durch lange Krankheit es leider nicht weiter verfolgen konnte. Er referierte kurz was sich Grundsätzlich hinter der Idee der Schenkökonomie verbirgt. Ein Grundgedanke ist das jeder Mensch etwas hat was er schenken kann. Hierbei handelt es sich nicht um Materielle Dinge, sondern eher um Ressourcen und Fähigkeiten die jeder einzelne in sich birgt. Ebenso hat jeder auch Wünsche, wo er Hilfe oder Begleitung braucht. Packt man diese beiden Dinge zusammen hat man den Kerngedanken schon gefasst. Im Bereich der Science Fiction zeigt uns Star Trek wie das Leben ohne Geld funktionieren kann, aber auch in anderen Ländern bei Naturvölkern wird dieser Gedanke seit Generationen mit Erfolg gelebt. Es kann funktionieren, auch wenn es ersteinmal sehr utopisch klingt. Wie ist nun die konkrete Idee und wie muss man es sich vorstellen? An dieser Stelle ein Beispiel: Weiterlesen

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Frühling bittet um Mithilfe!

Der Winter ist nun vorbei und der Frühling kommt. Mit ihnen werden auch die Schäden welche die Kälte verursacht hat sichtbar. Immer mehr Schlaglöcher in den Straßen und Stolperfallen in Gehwegen. Hier gibt es zwei Lösungen: 1. Man wartet ab bis es gemacht wird ODER 2. Man wird ein bißchen Aktiv und meldet es dem Bezirksamt. Wie melden? Warteschleife, immer wieder erzählen was man will um dann den richtigen Ansprechpartner an der Strippe zu haben? NEIN! Dafür gibt es doch das Internet: Die Lösung ist eine Webseite mit dem schönen Titel www.schlaglochmelder.de. Auf dieser Seite können Sie Deutschlandweit Schlaglöcher und Schäden melden. Steglitz-Zehlendorf hat hierfür eine eigene Seite eingerichtet unter:

schlagloch

https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und -gruenflaechenamt/tiefbau/formular.87799.php

Es können alle Schäden im öffentlichen Straßenland gemeldet werden. Das heißt nicht nur Löcher in der Fahrbahn, sondern auch Schäden in Radwegen, auf Gehwegen und Übergängen. Das Fomular ist einfach gestaltet und Sie können, aber müssen nicht Ihre Daten angeben. – Was passiert nun wenn Sie das ausfüllen. Es erfolgt eine Meldung in die entsprechende Abteilung, eine Überprüfung, beauftragung einer Firma zum beseitigen des Schadens. Und das alles in nur wenigen Tagen. Man darf nicht erwarten das man heute eine Meldung rausschickt und morgen ist das Loch weg, aber die Erfahrungen haben gezeigt das es doch je nach schwere des Schadens innerhalb von wenigen Tagen erledigt ist und das mit eigentlich kleinem Aufwand für einen selbst.

Eine andere spanende Aktion auf die wir aufmerksam  machen möchten ist von der BSR. Es gibt Tage an denen die Weihnachtsbäume abgeholt werden, die sind jedes Jahr gleich und die BSR kommt und holt die Weihnachtsbäume ab. Nun passiert es durch den Nachweihnachtsstreß das einige Haushalte diesen Tag verpassen, und erst später den Weihnachtsbaum nach draußen legen. Dort liegt er nun, abgeschmückt zur Abholung bereit und keiner kommt. Man kann von der BSR ebenso wie vom Bezirksamt nicht erwarten das sie durch alle Straßen fahren um zu schauen wo ein solcher Nachzügler liegt. Hierzu haben sie auch eine Webseite eingerichtet wo man den oder die Weihnachtsbäume melden kann. Diese werden dann nach unserer Erfahrung sehr schnell abgeholt.

weihnachtsbaum

https://www.bsr.de/weihnachtsbaumentdecker-24576.php

Das sind zwei tolle Seiten, die wir hier gerne mal vorstellen wollten. Weder das Bezirksamt noch die BSR können immer und überall sein. Wir sind die Experten für unseren Kiez. Wir sehen was nicht stimmt und wo es hackt. Helfen Sie mit das unser Kiez schöner wird!

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Kiez-Report zur „Expeditionstour – Spielplatz der Generation“

Am 16. März machte sich wie hier schon berichtet (Der Runde Tisch on Tour) eine kleine aber feine Gruppe von Menschen auf den Weg ins grosse Berlin und ferne Spandau, um sich verschiedene Aktivspielplätze anzuschauen. Begleitet wurde diese Expeditionstour vom Kiez-Report. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können hier der Beitrag und ein Riesengrosses DANKE SCHÖN an den fleißigen Kiez Reporter, der neben seinem ganz „normalen“ Job so viel im Kiez unterwegs ist um zu schauen was es neues gibt! KLASSE!

https://www.youtube.com/watch?v=YEdqLr4bS6o

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Müll auf der Straße und in Parks

muell2Dadurch das die Bäume und Büsche noch nicht wieder grün sind sieht man es besonders gut. Den Müll überall. In Parkanlagen, an Straßenrändern und Baumscheiben. Wo man hinschaut liegt mal ein Papier vom Döner, eine Box vom Chinesen, Flaschen alles was der Mensch nicht mehr braucht wenn er satt und zufrieden ist und so geschwächt das er es nicht zum nächsten Mülleimer tragen kann.

Bei einem Spaziergang durch den Kiez führte mich mein Weg auch in den allseits bekannten Dillgespark.spielmuell Da komme ich öfter mal durch um zu schauen was da los ist. Ruhig und friedlich liegt er da längs der Dillgesstraße und erst beim zweiten hinschauen fällt mir der Müll um die Mülltonnen, auf dem Bolzplatz und dem Spielplatz auf. Eine Dame kommt des Weges und ich spreche sie an, mit dem Ziel zu erfahren ob es im Park wieder lauter geworden ist und was hier so los sein. Nach anfänglicher Skepsis kommen wir ins Gespräch und sie gibt mir die Idee für diesen Artikel. Früher wurde dazu aufgerufen das Bürgerinnen und Bürger sich für ihre Parks einsetzten, Müll einsammeln und die Parks pflegen. Heute ist das verloren gegangen und man hört das gar nicht mehr, so erzählte sie mir. Und das möchte ich mit diesem Artikel ändern. Es gibt viele Menschen, das weiß ich die viel für ihren Kiez tun und mit Müllbeuteln  unterwegs sind, ihre Baumscheiben Wildkrautfrei halten und und und. Dieser Artikel richtet sich an die jenigen die vielleicht auch schon mal darüber nachgedacht haben, aber noch nicht aktiv geworden sind. Lassen Sie es uns gemeinsam versuchen unseren Kiez schöner zu gestalten. Das geht im Grossen, aber auch im Kleinen. Wenn zum Beispiel ein jeder von uns seinen Müll zur nächsen Mülltonne trägt oder auch wenn man irgendwo was sieht es aufhebt wegwirft. Weder die BSR noch das Natur und Grünflächenamt kann diese Aufgabe alleine schaffen. Hier gilt eher wieder der Leitspruch vom Runden Tisch Lankwitz-Südende „Gemeinsam für den Kiez“ es liegt in unser alle Händen wie schön wir es haben wollen.

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Zukunft für den Gemüsestand?!?

kircheVor ca. 3 Wochen kam das Thema Gemüsestand an der Lankwitz-Kirche durch initiative von Hr. Lehmann-Tag wieder auf das Trapez. Er schrieb mich an und fragte wegen des im November vereinbarten vor Ort Termin (hier der Bericht vom Runden Tisch), ob der noch aktuell sei. Ich schrieb darauf Familie T. an ob sie noch Interesse haben und bekam ein ganz klares „Ja“ zurück. So wurde kurzer Hand mit einigen hin und her für heute ein Termin vereinbart.

Um 10 Uhr trafen wir uns an der Lankwitz Kirche. Herr Lehmann-Tag hatte von seiner Seite aus eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter aus der Straßenverkehrsbehörde, sowie eine Dame aus der Direktion 4 Abschnitt 46 die auch für Verkehr zuständig ist. Von Seiten des Runden Tisches waren eine Bürgerin und der Kiez-Reporter, und meine Person anwesend. Gemeinsam haben wir dann überlegt wo der Stand hinkommen kann und sind verschiedene Orte abgeschritten. Leider ist es so das Stände jeglicher Art nicht in den Unterstreifen, d.h. Straßenkante bis Gehwegplatten ca., keine Stände gebaut werden dürfen, was ja auch in diesem Fall die nicht Weitergenehmigung des Ortes verursachte. Weiterlesen

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Einladung zum Runden Tisch im März

schenkenideeDer nächste Runde Tisch Lankwitz Südende steht an mit einem ganz besonderen Thema. Beim ersten Marktplatz der Ideen 2013 ist die Idee das erste mal formuliert worden, und am 4. März wird sie nun weitergedacht. Sie ist nicht in vergessenheit geraten, sondern aus vielen verschiedenen persönlichen gründen des Ideengebers nicht weiterverfolgt worden. Nun ist es aber soweit das die Idee wachsen soll und darf, und von daher ist es als Themaschwerpunkt auf der Tagesordnung. Es  geht um das Thema „Wünschen und Schenken“ – Schenkökonomie. Hr. Nilse wird das Thema in einem kurzen Input vorstellen und dann wollen wir gemeinsam überlegen wie man ihn unterstützen kann, oder aber auch wer sich bei dem Projekt gerne beteiligen möchte.

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Ein weiterer Tagesordnungspunkt wird ein kurzer Bericht der „Expeditionsgruppe – Spielplatz der Generationen“ die von ihrer Exkursion und erste Entscheidungen die getroffen wurden berichten. Im weiteren Verlauf gibt es neben dem Punkt aktuelles aus dem Kiez, auch schon die ersten Informationen zum Stand der Vorbereitungen des Kiezfestes (am 30. Mai 2015) Marktplatz der Ideen 2015 (am 19. und 20. Juni 2015).

Eine bunte Tagesordnung mit vielen verschiedenen Punkten. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und viele Ideen. Und hier nun nochmal alle Informationen im Überblick:

Datum: 4.03.2015
Zeit: 18.00 bis ca. 20.00 Uhr
Ort: Kinder-, Jugend- und Familientreff Käseglocke
Leonorenstr. 65
12247 Berlin
Wir haben die Einladung mit der Tagesordnunug für Sie hier als PDF hinterlegt.

 

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Der Runde Tisch OnTour

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Am 16.02.2015 war der Runde Tisch Lankwitz-Südende on Tour um sich verschiedene Aktionspielplätze in Berlin anzuschauen. Start war um 12 Uhr im Kinder-, Jugend- und Familientreff Käseglocke. Durch die freundliche unterstützung von Hr. Schäfer aus der Jugendwerkstatt Ostpreußendamm und dem Jugendamt Steglitz-Zehlendorf hatten wir einen Transporter zur Verfügung incl. Hr. Schäfer als Fahrer. Das machte die ganze Tour noch schöner.

bild3Nun aber zum Bericht vom Tag. Start war wie geschrieben die Käseglocke. Von da aus führte uns der Weg zum Mehrgenerationshaus Phoenix am Teltowerdamm in Steglitz-Zehlendorf. Vor Ort hat uns der Leiter der Einrichtung, Tim Lehmann, viele Fragen beantwortet, über die Geräte, die Frequentierung, die Anschaffung und und und. Auf dem Gelände des Phönix stehen insgesamt 4 Geräte der Firma „Playfit“ die für alle frei zugänglich sich. Der Untergrund der Geräte sind Steinplatten, die in eine Wiese eingebunden sind. Die Geräte sind stabil und matt geschliffenem Edelstahl.

bild5Vom Mehrgenrationshaus Phoenix ging es nach Spandau. Dies war besonders schön, weil unsere Route uns über die Havelchaussee  führte. An dieser Stelle kam auch die Sonne raus, was die Fahrt durchs „Grüne“ noch schöner machte. Unser Ziel in Spandau war das Falkenhagener Feld, wo die Gewobau im Rahmen einer Neugestaltung eines ihrer Wohnsiedlungen einen „Aktivspielplatz“ gebaut hat. Insgesamt 5 Geräte stehen in eigenen Kuhlen die mit RIndenmulch gefühlt sind. Die Geräte sind von der Firma „VitaGym“, sind verzinkt und pulverbeschichtet.

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Spielplatz-Rundfahrt

Beim letzten Runden Tisch wurde beschlossen eine Rundfahrt zu machen um sich verschiedene Generationsspielplätze anzuschauen. Mit freundlicher Unterstützung des Natur- und Grünflächenamtes und dem Jugendamt (was uns die Autos zur Verfügung stellt) wird diese Rundfahrt nun am 16. Februar realisiert werden. Wir werden bei der Tour rund 3-5 „Spielpätze“ anfahren und mit den Menschen vor Ort und vielleicht auch mit dem einen oder anderen Verantwortlichen ins Gespräch gehen über Erfahrungen mit den einzelnen Geräten, um uns ein besseres Bild zu machen. Wenn auch Sie gerne mitkommen möchten, noch haben wir wenige Plätze frei, dann melden Sie sich einfach bei mir.

Silvia Härtel
Kinder-, Jugend- und Familientreff Käseglocke
Tel.: 766 86 347 (täglich ab 13 Uhr)

oder über unser Kontaktformular

Sollten Sie Anregungen haben welchen Platz wir unbedingt anschauen sollten, dann freuen wir uns auch über diese Hinweise in unseren Kommentaren oder auch über das Kontaktformular.

Hier nun zum Abschluss die Daten noch einmal im Überblick für die Rundfahrt:

Datum: 16. Februar 2015
Zeit: Start 12.00 Uhr bis ca. 18 Uhr
Treffpunkt: Kinder-, Jugend- und Familientreff Käseglocke
Leonorenstr. 65
12247 Berlin

Anmeldung erforderlich!

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