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Schlaglöcher und Gehwegschäden – Reblog

Es ist immer wieder ein Thema beim Runden Tisch Lankwitz-Südende Wurzeln die den Gehweg zum Hindernissparcour machen, Löcher in der Straße welche die Stoßdämpfer des Autos drangsalieren. Was kann man da machen? Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Man wartet bis jemand anderes was tut!
2. Man meldet das Loch, die Wurzel oder sonstigen Gehweg-, oder Straßenschaden bei Schlaglochmelder in nur 6 Schritten:

1. Was ist es für ein Schaden?

2, Wo ist der Schaden? Adresse / Ort

3. Nun noch ein wenig konkreter! Wo ist der Schaden genau?

4. Nun braucht es noch ein paar Informationen zu Ihnen

5. Möchten Sie informiert werden was nun passiert? Sie haben die Wahl

6. Ein letzter Schritt – Schicken Sie die Meldung auf die Reise

Sechs kleine Schritte mit schneller und effektiver Wirkung. Ihre Meldung wird angeschaut und an die zuständige Abteilung weitergeleitet die sich umgehend darum kümmert. Manches geht super schnell und anderes braucht vielleicht auch einen Moment länger. Aber auch hier gilt wie an diversen anderen Stellen, das Bezirksamt kann nur was tun wenn es davon weiß.

 

 

 

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Wer macht die Löcher zu? – Berliner Woche

Berliner Woche  – 11. März 2015 KW 11
Stefanie Roloff

Reparaturen von Straßenschäden: Land fehlt Personal für Baustelleneinrichtung

Steglitz-Zehlendorf. Die kurzen Frost-Tau-Wechsel in diesem Winter haben den Straßen arg zugesetzt. Sondermittel zur Beseitigung der größten Schäden stehen zur Verfügung. Zur Durchführung fehlt häufig die straßenverkehrsrechtliche Anordnung des Senats.

Seit 2013 erhält der Bezirk mit dem Schlaglochsanierungsprogramm zusätzliche Mittel. Doch die sind längst nicht ausgegeben. Von den 3,8 Millionen Euro 2013 sind noch rund 1,2 Millionen vorhanden. Auch von den zusätzlichen Mitteln aus demJahr 2014 von 2,15 Millionen ist noch etwas übrig. „Leider haben wir die straßenverkehrsrechtlichen Anordnungen von der Verkehrslenkung Berlin (VLB) häufig nicht bekommen, sodass wir die Mittel nicht vollständig ausgeben konnten“, stellt Peter Auernhammer vom Fachbereich Tiefbau fest.

Wichtige Projekte wie die Beseitigung der Schlaglöcher in der KaiserWilhelm-Straße oder dem Ostpreußendamm lägen daher auf Eis. Dabei nähme das Straßen- und Grünflächenamt die Beseitigung der Schäden sehr Ernst. Sechs Straßenbegeher kontrollieren Gehwege und Fahrbahnen und melden Schäden. Sind diese größer, muss eine Ausschreibung erfolgen. Im Anschluss muss die VLB auf Antrag eine Anordnung erteilen. Nur so kann der Verkehr um die Baustellen herumgelenkt werden. Hier sieht Auernhammer das größte Problem, da deren Erteilung aus Personalgründen teilweise bis zu zwei Jahre dauert. Zudem müssten die zusätzlichen Mittel von 2013 und 2014 spätestens dieses Jahr ausgegeben werden, um nicht zu verfallen.

Martin Pallgen, Sprecher in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, bestätigt den Engpass: „Der zuständige Bereich war in der VLB unterbesetzt. Seit Anfang Februar sind jedoch zwei neue Mitarbeiter im Einsatz.“ Zudem seien den Bezirken zu diesem Zweck 34 neue Stellen zugesichert worden. Pallgen zufolge hake es aber auch an den Anträ- gen selbst. Oft müssten diese mit der Bitte um Überarbeitung zurückgeschickt werden. Deshalb arbeite die VLB daran, die Abstimmung zwischen Bezirks- und Landesebene zu schärfen. Die VLB gehe zudem davon aus, dass die Mittel des Programms aus früheren Jahren übertragen werden können.

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